23. Oktober 2015

Quittenbrot - Quitten-Brot

Quitten Brot 

Nach dem ich viele Flaschen Quittensaft  und einige Gläser Gelee hergestellt habe - siehe meine Post s der letzten Tage - kam die Frage auf, was mache ich mit der vielen Maische - zu schade um sie einfach in den Müll zu werfen.  Das Fenster zur Welt ist da sehr hilfreich wenn man auf der Suche nach bestimmten Rezepten ist. Ich habe Tante Google gefragt und durch sucht  und mir ein Rezept zusammen gestellt.

So mache ich mein Quitten Brot:




So mache ich mein Quittenbrot. Bitter erst mal in Ruhe durchlesen :)


1000 g Quitten
0,75 Liter Wasser
500 g Zucker
1 Backpapier


REZEPT ZUBEREITUNG:
1000g Quitten säubern und vierteln. Kerngehäuse nicht entfernen.
In den Topf geben und  mit
0,75 l Wasser bei
45 Minuten 100°C Stufe 2

Den Mus durch ein Sieb geben, Saft auffangen und für z.B. Gelee verwenden, oder auch ca.  50 g Zucker (je nach Geschmack) auflösen und als Saft trinken.
Oder kochend heiß in saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte, Fläschchen füllen.

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Wer Quittensaft auf  herkömmliche Art gemacht hat oder Dampfentsaftet hat - verwendet die Maische. Diese wirft man nicht weg. (Gibt noch viele andere Rezept dazu – z.B. Quittenmus – zu verwenden wie Apfelmus)

Von diese Maische nimmst du 1 kg ab und drehst sie durch die Flotte Lotte.

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Den Mus im Verhältnis 1:1 mit Zucker in den Mix-Topf geben.
(1kg Quittenmus und 1kg 1:1 Einmachzucker)

...und ca. 60 Minuten abwechselnd 15 Minuten 100°C Stufe 3-4 (eher 4) ohne Messbecher und
2 Minuten Stufe 8 mit Messbecher. 

Die Masse muss am Ende sehr zähflüssig sein.


Backofen mit 100 °C vorheizen
Auf 2 Backbleche Backpapier und den Mus darauf gleichmäßig verteilen.
ca. 3 Stunden backen (je dicker, desto längere Backzeit)
Immer mal wieder die Backofentüre öffnen um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen.

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Ich habe die Masse in eine Auflaufform gegeben. (mit Backtrennpapier ausgelegt. Meine Masse war 3cm hoch :) - diese hat dem entsprechend lange im Backofen bleiben müssen - ca. 6 Std.) 
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Dann abkühlen lassen – am besten über Nacht stehen lassen und  am nächsten Tag in etwa gleichgroße Stücke ( 2x3 cm) schneiden. Oder auch in Würfel - wie es dir gefällt.
Die Stücke in Kokosraspeln wälzen, so dass sie nicht mehr kleben. Du kannst sie auch in Zucker wälzen - ABER für mich ist die Köstlichkeit ja schon sehr Zuckerlastig ;) da kommt das Kokos ganz gut.


Ich lasse sie  noch ein paar Tage auf dem Lochblech (mit Backtrennpapier belegt) zum trocken liegen.  Dann Schichtweise in einer Blechdose schichten –dazwischen immer eine  Lagen mit Backtrennpapier auslegen)

Eine Köstlichkeit ohne Vergleich! Und ein Edels Mitbringsel. 


Viel Freude beim nach machen. Es ist zwar Aufwendig das ganze - aber es lohnt!


Liebe Grüße 

Tina

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